• Steven

Tasting Notes Whic Amazing Whiskies – Episode 5 of 30; Craigellachie 11yo. 61,6%

Die Bilder wurden uns von Whic.de zur Verfügung gestellt.

In einem Jahr, in dem aufgrund einer weltweiten Pandemie nichts mehr selbstverständlich scheint, beginnen Menschen sich wieder zu besinnen. Diese Umstände erden viele Leute. Man besinnt sich mehr auf das, was man hat. Man ändert seinen Blickwinkel und beginnt wieder mehr schätzen zu lernen, intensiver zu erleben und achtsamer zu sein.

Nun ein kleiner Ausflug in meinen Sommerurlaub.

Covid 19 hat uns auf weniger schöne Weise gezeigt, dass Urlaub im eigenen Land genauso „amazing“ sein kann, wie der Charme ferner Länder.

Also, dieses Jahr Familienurlaub an der Ostsee! Wettervorhersage: 7 von 8 Tagen Regen (mind. 80% Regenwahrscheinlichkeit) und kühl. Die Realität: bis auf einen trüben Tag, nahezu Dauersonnenschein bei 25 Grad. Amazing!

Die umso schwerer fallende Heimfahrt bringt mit jedem Kilometer näher an der Heimat ein stetig steigendes Fernweh. Doch Zuhause angekommen zaubert ein Blick auf die Post der letzten Tage ein Lächeln aufs Gesicht. Zahlreiche Whisky-Samples begrüßen mich! Dieses Gefühl – Amazing!

Der aufmerksame Leser erahnt schon, was dort unter anderem im Briefkasten lag. Post aus Bremen! Und nein, es handelt sich nicht um das neue grün weiße Saison Trikot meines Lieblingsvereins.

Die liebe Melisa von whic hat Dramtastics mit einem Sample der neuen Episode 5 der Amazing Whiskies bedacht. Genauer gesagt, strahlt mich da eine Miniatur eines 11 Jahre alten Craigellachie an. Ein Blick auf den Alkoholgehalt erzeugt schon wahre Vorfreude, stehen da doch strotzende 61,6 %!!! Amazing!

Auch in einer so schwierigen Zeit lässt es sich die Onlineplattform und Produktmarke whic nicht nehmen seiner wunderbaren Kundengemeinschaft mittels ebenso wunderbarer Whiskys DANKE zu sagen.

Drum huldige ich dieser Geste und befreie den dunklen Malt aus seinem gläsernen Gefängnis.

Sofort steht ein wahnsinnig kraftvoller und starker Körper im Raum, der geprägt ist von dunklen Früchten (Brombeeren und Blaubeeren) sowie einer immensen Süße, welche an Fudge und Rum getränkte Rosinen erinnert, und einer Würzigkeit von Zimt und Muskat.

Der hohe Alkoholgehalt drückt schier in die Nase hinein, jedoch ohne dabei zu brennen.

Auch im Mund gehen dieser Druck und die Kraft unaufhaltsam weiter. Eine Chilischärfe, wie man sie von einem Talisker kennt, schweift um ins Herrenzimmer, dass sich durch Tabak-, Leder- und Sandelholzaromen widerspiegelt. Zwischendrin meldet sich die Sherry-Last mittels Assoziationen an Walnuss und Zartbitterschokolade.

Beim zweiten Verkosten wird das Muskelpaket etwas friedlicher, verliert aber dennoch kein Stück an seiner eindrucksvollen Präsenz. Die Bezeichnung als Sherrybombe ist meiner Meinung vollkommen gerechtfertigt!

Während die Früchte in den Hintergrund rücken, treten die Kräuter nun mehr in den Vordergrund und bewegen sich nach einer Weile in Richtung dunkler Weingummis und Vollmilchschokolade.

Im Mund gibt es erneut Sherry at it´s best. Voll, Mund ausfüllend, ohne Bitterkeit und Schärfe, aber mit einer nicht enden wollenden Süße und Wärme im Abgang. A-MA-ZING!!!


Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ziemlich lange kein solches Brett von einem Sherryfass gereiftem Whisky im Glas hatte! Der hohe Alkoholgehalt ist genau stimmig und stört in keinster Weise.

Ganz klare Kaufempfehlung meinerseits ... also, wer schnell genug ist und noch eine der 289 Flaschen abbekommt!


Weitere Notes und Eindrücle von befreundeten Bloggern:

Whisky-Helden


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